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HINWEISE

Kurse 2010 - Impulse für das Pflegekinder- und Adoptionswesen

Fortbildungs- und Fachveranstaltungen für Pflege- und Adoptiveltern und für Fachpersonen der Kinder- und Jugendhilfe.

Das aktuelle Detailprogramm sowie die Angaben der Referent/innen könne Sie hier downloaden. Den Anmeldetalon finden Sie hier.

Die nächsten Fortbildungs-Kurse :

Kurs A - Freitag, 29. Januar 2010 in Zürich:

"Elterliche Autorität ohne Gewalt" - eine Gelegenheit anhand von Fallbeispielen hilfreiche Interventionen kennenzulernen, ohne willkürliche hart Strafen, destruktive auseinandersetzungen und körperliche Gewalt. Der Kurs wird geleitet von Dr.. phil. Andrea Schedle, Fachpsychologin FSP für Psychotherapie und für Kinder- jugendpsychologie

Kurs B - Donnerstag, 4. Februar 2010 in Zürich:

"...es bleibt wenigstens in der Familie" - Kinder in VerwandtenpflegeGrosseltern, Tanten oder Onkeln, die ein verwandtes Kind in Wochen- oder Dauerpflege betreuen, sind mit anderen Situationen konfrontiert als "gewöhnliche" Pflegeeltern". Dier Kurs bietet diesen Pflegeeltern die Möglichkeit sich über die Vorteile und Ressourcen verwandtschaftlicher Plegleverhältnisse Gedanken zu machen. Es wird mit dem "Kleinen Ratgeber für Verwandtenpflegeeltern" von J. Blandow gearbeitet. Kursleitung: Silvia Schenk, dipl. Erwachsenenbildnerin AEB, Mitarbeiterin der Kontaktstelle Pflegekinderwesen, der Beratungsstelle der Pflegekinder-Aktion Zürich

Das nächste Fach-Seminar:

Der Kurs S17 - Freitag, 19. März 2010 in Zürich:

Die Anstrengungsverweigerung" - Gravierende Folge einer Frühtrauma-tisierung. In diesem Seminar lernen die Teilnehmenden die verschiedenen Facetten der Anstrenungsverweigerung kennen. Der Kurs wird geleitet von

Dr. Bettina Bonus, Bonn, Fachärztin für Kinder- und Jugenpsychiatrie mit Schwerpunkt frühtraumatisierte Pflege- und Adobitvkinder, Pflegemutter

Lichtblick für Pflegekinder und ihre Familien:
Kinder-Betreuungs-Verordung (KiBeV) ist in der Vernehmlassung

Pflegefamilien und die ihnen anvertrauten Kinder dürfen hoffen. Die Pflegekinderverordnung PAVO aus dem Jahr 1977 ist überarbeitet  und vom Bundesrat in die Vernehmlassung geschickt worden. Die Pflegekinder-Aktion Schweiz erwartet, dass die revidierte Verordnung bessere Rahmenbedingungen für Pflegeverhältnisse schaffen wird. 

Der Bundesrat hat am 20. Mai die revidierte Fassung der eidgenössischen Pflegekinderverordnung PAVO in die Vernehmlassung gegeben. In Zusammenarbeit mit einer Begleitgruppe von Fachleuten hat das Bundesamt für Justiz die aus dem Jahre 1977 stammende Verordnung überarbeitet und den heutigen Bedürfnissen angepasst. Die Pflegekinder-Aktion Schweiz PACH begrüsst dies, nachdem sie seit Jahren national verbindliche Rahmenbedingungen für die Arbeit mit Pflegekindern gefordert hat. Diese sollen die Kantone verpflichten, das Pflegekinderwesen zu fördern und Koordinationsstellen einzurichten. Es braucht geeignete Fachleute für die Vermittlung und Begleitung von Pflegeverhältnissen und für die Aufsicht. Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Mitsprache in allen Verfahren, die sie betreffen, oder auf eine unabhängige Verfahrensvertretung. Ferner braucht es eine gesamtschweizerische Statistik als Grundlage für eine bessere Planung und Koordination der Kinder- und Jugendhilfe.

Die Revision der PAVO geht zurück auf ein Postulat von Jacqueline Fehr, Nationalrätin und Co-Präsidentin der PACH. Über Jahre hat sie sich für die Professionalisierung im Pflegekinderwesen und für eine verstärkte Orientierung am Kindeswohl eingesetzt. Die Pflegekinder-Aktion Schweiz erwartet nun, dass die revidierte Pflegekinderverordnung die nötigen Voraussetzungen für eine gute Entwicklung aller Pflegekinder schaffen wird.

Die neue Verordnung und weitere Informationen finden Sie hier.

Unsere Stellungnahme zur neuen Kinder-Betreuungs-Verordnung finden Sie hier.

Netz 3-09 "Die Rechte der Pflegekinder "

Seit 20 Jahren ist das Wohl des Kindes als eines von vier Grundprinzipien in der Un-Kinderrechtskonvention festgehalten. Die Konvention legt ebenfalls fest, dass Kinder in allen sie betreffenden Entscheiden einbezogen werden müssen. Die Gefährdung des Kindeswohls ist ein wichtiges Krietrium bei der Platzierung von Pflegekinder. Pflegekinder müssten folglich von den zuständigen Behörden angehört, informiert und in die Entscheide einbezogen werden. Dies wird aber in der Praxis kaum umgesetzt. Das dritte Heft dieses Jahres setzt sich deshalb mit der Frage der Kinderbeteiligung auseinander.

Bestellen Sie die Netz-Nummer 3-09 zum Preis von CHF 12.00 oder ein Jahresabonnement für CHF 35.00 (3 Ausgaben) mit unserem Bestellformular oder per Mail: netz@pflegekinder.ch.

Weitere interessante Themen unserer Zeitschrift finden Sie unter der Rubrik Netz.

Jahresbericht 2008 der Pflegekinder-Aktion Schweiz

Gerne präsentieren wir Ihnen unseren Jahresbericht 2008 elektronisch auf unserer Homepage. Sie erhalten Informationen zur Ausrichtung der Organisation, einen Rückblick auf unserer Dienstleistungen und Projekte sowie die Jahresrechnung 2008.

Wir wünschen Ihne eine interessante Lektüre und freuen uns über Reaktionen von Ihnen.

Jahresbericht 2008 (Download 281KB)

Netz-Newsletter

Der neue Newsletter der Pflegekinder-Aktion Schweiz informiert drei Mal im Jahr (Mai, September und Januar) über Aktuelles rund ums Thema Pflegekinder und ist als Ergänzung zur Fachzeitschrift "Netz" gedacht.

Wenn Sie den Newsletter erhalten wollen, schicken Sie uns ein Mail an: newsletter@pflegekinder.ch

Den aktuellen Newsletter können Sie hier downloaden.